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02.05.2017

InstaYear # March & April


Schon wieder sind zwei Monate vergangen. 
Höchste Eisenbahn also, euch mal wieder auf den neusten Stand zu bringen, 
was bei mir in letzter Zeit so los war.

Previously...

Es ging endlich mal wieder nach Berlin. Die Hauptstadt schien sich auch zu freuen, denn es gab bestes Wetter. Ich kann mich außerdem nach 9 Semestern Bachelorette nennen oder wenn man es genau nehmen will, habe ich den Bachelor of Arts in der Tasche, denn endlich gab's mein Zeugnis. Fehlt nur noch die Exmatrikulation und ab dem Herbst will ich noch einen Master machen. Worin genau steht allerdings noch nicht fest. Ansonsten habe ich viel Zeit mit meinem Freund - ja, jetzt ist es dann auch hier und nicht nur auf Instagram (janaw_) offiziell =D - verbracht und mich nach einem Nebenjob umgesehen, der mir vielleicht auch etwas für die Zukunft bringen könnte, bislang leider ohne Erfolg und so muss dann wohl etwas anderes her.

New In

2nd Hand Buys, Kleider in Frühlingsfarben und zwei paar schwarze Booties, weil man ja schließlich nie genug haben kann. Sie waren im Sale und ein anderes Paar habe ich zuvor entsorgt. Das muss reichen, um mein Gewissen zu beruhigen hihi.

Movietime

Ich kenne meinen Freund seit 4 Monaten und wir waren seitdem schon 8 (!) Mal im Kino. So oft gehe ich normalerweise in 4 Jahren und wenn ich aufrechnen würde, wie viel diese Besuche zusammen gekostet haben, weiß ich dann auch wieder wieso ... Wie dem auch sei, haben wir in den letzten 2 Monaten Split, Die Schöne und das Biest, Power Rangers, Ghost in the Shell und Guardians Of The Galaxy 2 gesehen. Alles sehenswert!

What's next?

Am Wochenende geht's nach Roermond - in fast 25 Jahren tatsächlich das erste Mal für mich und am 17.5 wird das Neo Magazin Royale besucht. Ich bin schon ganz aufgeregt, den blassen dünnen Jungen endlich mal live zu sehen! Außerdem kann ich mir schon einmal Gedanken um meinen anstehenden Geburtstag im Juni machen.


20.03.2017

Inspiration: Bullet Journal


Notebooks - Primark / Hema // Pens + Washitape - Hema // Brushpen - Edding

Wer nicht gerade hinterm Mond lebt, der wird im Laufe der letzten Monate - vor allem auf Instagram - sicher schon einmal auf den Begriff Bullet Journal gestoßen sein und sucht man danach bei Google erhält man etwa 23.500.000 Ergebnisse. Doch was steckt nun eigentlich genau dahinter?

Genau, das ist eigentlich schon das falsche Wort, wenn man erklären will, was ein Bullet Journal ist, denn genau ist hier gar nichts. Bei einem Bullet Journal geht es um einen flexiblen Kalender und Planer, der erst dadurch entsteht dass man die Seiten nach seinen eigenen Vorstellungen füllt. Heißt: Keine Vorschriften, keine Regeln. Alles, was man braucht, ist ein Notizbuch und Stifte.

Um dem Journal aber einen bestimmten Rahmen zu geben, kann zu Beginn ein sogenannter Key aufgeführt werden, der besondere Zeichen wie etwa ein Ausrufezeichen als Hinweis für besonders wichtige Sachen beinhaltet. Die restliche Gestaltung bleibt dann offen.

Mein Bullet Journal hat fünf Punkte, die ich für jeden Monat anlege:

1. Kalenderansicht

2. Monatsübersicht mit geplanten Terminen, Geburtstagen o.ä.
Sofern mich Facebook nicht daran erinnert, bin ich furchtbar schlecht darin, mir Geburtstage zu merken, ebenso geht es mir mit Terminen, die lange im Voraus geplant sind. Eine Übersicht zu Beginn eines jeden Monats ist deshalb hilfreich für mich.

3. Bucketliste für meine Vorhaben oder Wünsche
Es sind ja bekanntlich die kleinen Dinge im Leben und so finde ich es ganz schön, wenn man sich an diese immer mal wieder erinnert und vielleicht an die Jahreszeiten anpasst. Der April ist für mich zum Beispiel der erste richtige Frühlingsmonat. Höchste Zeit also für Ausflüge ins Grüne.

4. To Do Listen für W1 - W4 des Monats
Ich bin die Königin des Procrastinierens. Eine Angewohnheit, die ich vermutlich niemals ganz loswerden werde, aber ich möchte an ihr arbeiten, weshalb wöchentliche To Do Liste mehr als sinnvoll für mich sind.

5. Habits, also eine Möglichkeit Angewohnheiten oder kleinere, tägliche Aufgaben anzusammeln
Bei meinem Habit-Tracker habe ich für April einige Aktivitäten (die Liste ist noch nicht fertig) aufgeschrieben, die ich entweder ausüben muss, möchte oder kann! So kann ich mich zB nicht nur mit meinem Handy, sondern auch direkt "on hand" daran erinnern, wann meine Pillenpause ist oder aber, wie viel Alkohol oder Kaffee ich im Laufe der 30 Tage konsumiert habe

Für die darauffolgenden Seiten halte ich mir die Gestaltung jeden Monat offen. Für April habe ich mich zum Beispiel dafür entschieden, noch eine Wochenübersicht anzulegen. In der rechten Ecke bleibt hier in jeder Woche etwas Platz für zB Postideen, Notizen, gelesene Bücher o.ä.

Ergänzt werden die Seiten der Bullet Journal übrigens oftmals durch kleine Illustrationen, bildliche Zusammenfassungen und Bewertungen am Ende des Monats oder aber Listen und Themen-Seiten, wie etwa Serien Tracker oder geplante Anschaffungen.

Zugegeben habe ich mich am Anfang auch nicht gerade leicht damit getan, mir ein eigenes Bullet Journal anzulegen, deshalb findet ihr weitere Inspirationen zu diesem Thema beispielsweise auch noch bei Jasmin, Amelie oder auf dem offiziellen Bullet Journal InstagramaccountOb minimalistisch oder kunterbunt, der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

15.03.2017

Outfit : Green Bomber Jacket & Overknees



Bomber Jacket + Hoodie + Tights - Primark // Overknees - Anna Field via Zalando // 
Sunglasses - Stella McCartney // Bag - Aldo via Asos

Lang ist's her, dass es hier einen Outfitpost von mir gab, aber jetzt, wo es endlich wieder wärmer draußen wird und auch die Sonne sich mal länger als gefühlte 5 Minuten blicken lässt, habe ich wieder richtig Lust darauf, mich vor die Kamera zu stellen.

Lang ist jedoch auch etwas anderes her. Nämlich die Tatsache, dass ich nach etwa 10 Jahren wieder zu einem Hoodie gegriffen habe. Zuletzt trug ich wohl einen in Kombination mit einer Baggyjogginghose - HipHop Vibes olé! - und ich muss sagen, dass mir die Kombination mit Overknees und Bomberjacke dann doch besser gefällt.

Ein unangestrengter Look, welcher sich perfekt für den Übergang eignet oder aber einfach für die Momente, in denen man seine innere Kylie Jenner challengen möchte. Denn sind wir mal ehrlich, man mag vom Kardashian Klan halten was man will, aber rein Fashionmäßig betrachtet, können die doch manchmal schon einiges.

02.03.2017

InstaYear # January & February


Neues Jahr - Neuer Rückblick.
Silvester liegt nun schon zwei Monate zurück und seitdem ist bei mir einiges passiert. Grund genug also, euch einmal auf den neusten Stand zu bringen. Was genau bei mir los war? Lest doch einfach selbst.

Call Me Bachelorette!

Gut, noch nicht ganz, da ich noch mein Zeugnis beantragen muss, Papierkram olé! Abeeeer seit Januar weiß ich, dass ich endlich meine Bachelorarbeit bestanden habe. Wie es nun weitergeht? We'll see. Auf jeden Fall bin ich erstmal froh, das hinter mich gebracht zu haben.

Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Einen Berlinbesuch kann man planen, anderes hingegen aber nicht. Wenn mich die letzten Wochen eines gelehrt haben, dann, dass es meist anders kommt, als man denkt oder beabsichtigt hat und das ist ok so, denn so hält das Leben die eine oder andere Überraschung für einen bereit.

New In

Die ersten Frühlingssachen, denn ich kann die warmen Tage kaum noch erwarten. Unter Anderem kaufte ich tatsächlich einen roten Midi-Plisseerock, den ich ganz klischeemäßig ausgerechnet zu einem Date am Valentinstag trug. Cheesy af!

Geplant.

Ende März geht's endlich mal wieder nach Berlin und ich freue mich schon wie ein Honigkuchenpferd. Schließlich liegt mein letzter Berlinbesuch nun auch schon fast drei Jahre zurück. Höchste Zeit also, der Hauptstadt mal wieder einen Besuch abzustatten.

18.01.2017

Kolumne : Tinderstories.


"Ach scheiß drauf.", dachte ich, als ich im Oktober die App mit dem flammenden Logo installierte. Ich hatte 2016 bis dato kein einziges richtiges Date gehabt und langweilte mich schlichtweg zu Tode. Eine Woche später hatte ich einen neuen Freund und egal, ob es nun kein Happy End für uns gab, so hat sich meine Meinung zu Dating-Apps grundlegend geändert.

Klar, die meisten Paare lernen sich immer noch im Freundeskreis kennen, aber das funktioniert auch nur, wenn es in ebendiesem viele Singles gibt. Und sein wir mal ehrlich, im Alltag spricht doch kaum jemand sein Gegenüber an. Tinder & Co sind also nicht nur ein netter Zeitvertreib, weil sich dort natürlich auch allerlei Verrückte rumtreiben, sie sind vielleicht auch der Hoffnungsschimmer für die Generation Beziehungsunfähig. Auch, wenn sie wohl den faden Beigeschmack, dass wir uns wegen ihnen angeblich niemals mit dem zufrieden geben können, was wir haben, nicht abschütteln werden können.

Inspiriert von Luise habe ich heute auch ein paar meiner Highlights auf Lager, was mir bislang dort so passierte.

Das Klischee

Dating-Apps? Vor allem bei Tinder, da wollen die Typen doch eh nur das Eine. Lasst mich direkt eines klar stellen: Ich finde daran nichts Verwerfliches. Leben und leben lassen. Was jedoch mehr als daneben ist, ist die Tatsache, dass es immernoch Menschen gibt, die denken, sie kommen nur an schnellen Sex, wenn sie ihrem Gegenüber vormachen, sie wären an mehr interessiert. Selbiges dachte sich wohl auch der Typ, mit dem ich als erstes überhaupt auf Tinder matchte. Wir tauschten lange Nachrichten aus, die über Smalltalk hinausgingen, bis er von jetzt auf gleich der Meinung war, dass aber eine Fernbeziehung für ihn nicht in Frage käme. Fernbeziehung? Eine halbe Stunde Bahnfahrt entfernt? Gut, jedem das Seine. Für mich war das Thema damit durch, er ließ es sich aber nicht nehmen, mich noch zu fragen, ob man sich nicht wenigstens einmal unverbindlich treffen könnte. "Wenn's gut ist, kann man das ja auch wiederholen." - Casual Sex ist toll, aber sorry, Dude, so nicht!


Der, der am liebsten sofort heiraten will

Ich habe keinen Typ Mann. Das stellte sich auch heraus, als ich mit einem Mann matchte, der auf seinen Bildern scheinbar engere Hosen als ich selbst trug. Er schien nett zu sein, hatte Humor und wollte sich lieber schnell treffen, als ewig zu schreiben. Soweit so gut. Stutzig hätte ich aber vielleicht schon in dem Moment werden sollen, als er direkt über die Familienplanung quatschen wollte. Ich meine, abklären, ob man Kinder will oder nicht, das ist das eine. Aber quasi schon mal ausmachen, wie genau das alles laufen könnte? Ich wollte ihm dennoch eine Chance geben. Geplant war ein Treffen für ein Wochenende, bei dem ich ihm aber bereits vorher sagte, dass ich schon Pläne habe und nur spontan entscheiden kann, ob es wirklich klappt. Als ich ihm dann Samstagmittag sagte, dass das alles zeitlich zu eng liegt, hatte ich plötzlich eine beleidigte Leberwurst vor mir, die mir sagte, dass mir alles andere wichtiger wäre, als er. Natürlich kam auch hier ein Date gar nicht erst zustande, denn sein wir mal ehrlich: Von einer Frau zu erwarten, dass sie noch vor dem ersten Date bereits gemachte Pläne für jemanden, den sie doch gar nicht kennt, umschmeißt? Uncool.

Der alte Bekannte

Mir wurde in meinem Leben bislang nur einmal wirklich das Herz gebrochen. So richtig, dass es mir ewig nachhing und das, obwohl es damals weder zu einer Beziehung, noch überhaupt zu einem ersten Kuss kam. Ich hatte mich damals Hals über Kopf in ihn verknallt und dann herrschte plötzlich Funkstille. Ghosting at its best! Heute, mehr als 4 Jahre später, ich war gerade von meinem Exfreund getrennt, hatte Tinder eben erst wieder installiert, als ausgerechnet er mein erster Vorschlag war. Humor hat mein Leben, das muss man ihm ja lassen. Er stand zu seinem Fehler, schrieb, dass er schlichtweg Angst hatte. Es klingt wie ein Klischee, aber irgendwas, vielleicht war es etwas von dem, was er mal beiläufig erwähnte, sagte mir, dass es die Wahrheit war. Seitdem versuchen wir uns daran, Freunde zu sein. Ob es wirklich klappt? Who knows. Verrückt aber, wie das Leben manchmal so spielt.