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21.07.2015

Outfit : Ghosts Of The Past


Es ist schon spät, als ich Facebook öffne und mir wieder einmal diese "Leute, die du vielleicht kennst Leiste" ins Auge springt. Für gewöhnlich etwas, das ich weitestgehend mit Nichtachtungen strafe, schließlich bin ich aus dem Alter raus, in dem ich mindestens 500 Freunde brauche, um auch so richtig cool zu sein. Doch dieses Mal ist es anders. Ein Bild zieht meine Aufmerksamkeit auf sich, ich klicke es an und das Profil ploppt auf. Er trägt heute Glatze, ist breiter als damals und doch weiß ich sofort, wer er ist. Er, das ist der Grund, warum ich heute eigentlich ziemlich verkorkst bin, was diesen ganzen Beziehungskram angeht - mal ganz davon abgesehen, dass ich auch ein Talent zur Drama Queen habe. Er, das ist der schöne Mann, der mir als einziger jemals wirklich das Herz gebrochen hat.


Short - Oasap* // Shirt - New Look // Blazer - Tom Tailor* // Shoes - H&M // Watch - DKNY // Bracelet - Liebeskind Berlin // Clutch - 1un 2deux 3trois Paris

Wir sahen uns damals im Club und immer, wenn ich von unserer Begegnung erzähle, klingt es fast wie ein kitschiger Hollywoodfilm. Blicke, die sich treffen. Schritte, die langsam aufeinander zugehen. Der Soundtrack des Augenblicks ist Maria von Santana. Ich weiß es noch, als wäre es erst gestern gewesen. Wohl auch, weil ich lange Zeit fluchtartig die Tanzfläche verließ, sobald der DJ es auflegte. Zu groß, der Gedanke daran, dass du plötzlich wieder vor mir stehen könntest.
Deine Nummer erleuchtete bereits am nächsten Morgen mein Handydisplay und bei unserem 1. Date machtest du mich so nervös, dass ich kaum ein Wort herausbekam. Doch dir ging es ähnlich und so war Schweigen auch ganz schön. Du brachtest mich nach Hause, obwohl ich nur 3 Straßenbahnstationen von dir entfernt wohnte. Ich sagte dir, dass ich doch ein großes Mädchen sei, doch du lächeltest mich an und bestandest darauf, mich bis vor meine Tür zu begleiten. Kaum warst du weg, spürte ich, wie es in meiner Tasche vibrierte "Es war ein schöner Tag, wann sehen wir uns wieder?"

Nur zwei Tage später spielten wir zusammen Minigolf und stellten uns dabei wohl beide so ungeschickt an, dass uns selbst ein kleiner Junge auslachte. Doch das war uns egal, solange wir nur Spaß dabei hatten. Es war, als würden wir uns schon ewig kennen. Du schriebst mir Tag ein, Tag aus, doch irgendwas war anders. "Es liegt nicht an dir. Es ist im Moment etwas schwierig für mich. Können wir da morgen drüber reden und ich erkläre dir alles?" Die nächsten drei Wochen stand mein Handy still. Bis zu jenem Abend, an dem ich erst gar nicht abnehmen wollte. Du sagtest mir, dass es dir leid täte. Dass ich ein wundervoller Mensch wäre, den er niemals absichtlich verletzten wollen würde. Ich saß nur da und schwieg. Hätte ich da nur schon gewusst, was noch passieren wird, so hätte es dieses Telefonat wohl nie gegeben. Hättest du mich nicht noch jahrelang in meinen Gedanken verfolgt.


Wir trafen uns in einem Café und wieder fehlten mir die Worte. "Ich glaube, wir haben uns zum falschen Zeitpunkt kennengelernt. Meine Jungs .. ich weiß auch nicht. Ich kann dir nichts versprechen, aber ich will es auch nicht nicht weiter versuchen." Mein Kopf, mein Bauch, eigentlich schrillten schon damals alle Alarmglocken, doch ich glaubte dir. Heute weiß ich, dass du dem Ghosting seinen Namen verpasst hast. "Hey meine Süße, was machst du grad? Bin bei meiner Mum und gleich Zuhause. Freue mich schon darauf, wenn wir diese Woche unseren Kinobesuch nachholen können." Deine letzte SMS, ich kann sie auch heute noch auswendig. Die letzte SMS, die ich dir schrieb, bekam nie eine Antwort. Monate später verstecktest du dich, als ich mit Freundinnen in deine Bahn stieg. Jahre später zuckte ich immer noch zusammen, wenn ich an deiner Straße vorbeifuhr, verglich jeden Mann, den ich kennen lernte mit dir und wurde nervös, wenn man(n) mir nicht sofort auf Nachrichten antwortete. Du warst mein großes "Was wäre wenn...?".


Es ist schon spät, als ich Facebook öffne und mir wieder einmal diese "Leute, die du vielleicht kennst Leiste" ins Auge springt. Ich erkenne dich. Tief in mir ist damals etwas kaputt gegangen. Doch jetzt, jetzt ist da nichts mehr. Es macht nichts mehr mit mir. Mein Herz schlägt mir nicht mehr bis zum Hals. Es ist ganz ruhig. Ich bin dich, meinen Geist, losgeworden. Endlich. Und das fühlt sich so verdammt gut an!

17.07.2015

Outfit : It's All About Black & White



Top - New Look // Jacket - Sheinside* // Jeans + Heels - Primark // Necklaces - H&M + Forever21 // Sunglasses - Stella McCartney

Gut, ich komme von farblosen Kleidungsstücken einfach nicht weg. Auch nicht zur Sommerzeit. Aber warum sollte ich auch. Schwarz und Weiß geht schließlich immer, oder? Man braucht sich keine großen Gedanken darüber machen, was man wie kombinieren kann und überhaupt gehen die Farben in jeder Lebenslage. Mal ganz davon abgesehen, dass meine Haarfarbe so auch noch besser zur Geltung kommt ;)

Ich habe seit Mittwoch übrigens endlich Semesterferien. Es wurde auch langsam Zeit. Ich hatte das Gefühl, das letzte halbe Jahr zog sich wie Kaugummi und so bin ich ganz froh, jetzt erstmal ein bisschen Luft zu haben - die Tatsache, dass ich Montag noch eine mündliche Prüfung habe, für die ich noch etwas tun muss, verdränge ich mit dem Schreiben dieses Textes ganz nebenbei noch ein wenig.

Heute geht's mit Mutti erstmal nach Bonn, ein bisschen Museumsluft schnuppern. König Karl ruft mit "Modemethode" und ich bin schon unglaublich gespannt, was uns erwartet, nachdem ich vergangenes Jahr bereits die Ausstellung "Parallele Gegensätze" besuchte. War jemand von euch schon in der Bundeskunsthalle um Karl zu besuchen? :)


13.07.2015

Outfit : 70ies Feeling



Dress - Glamorous UK via Asos // Sunglasses - Stella McCartney // Shoes - Deichmann // Bag - Primark // Watch - Lidl

Mit vielen Dingen im Leben verhält es sich ja so: Sucht man nach ihnen, ist die Chance im Lotto zu gewinnen, oftmals höher, als das, was man sucht, auch wirklich zu finden. Sucht man dann nicht mehr danach, kommt vieles von ganz alleine. Das gilt für die Liebe, funktionierendes Wlan an der Uni oder auch für bestimmte Kleidungsstücke...so wie bei meinem neuen Kleid.

Nein, am Stil der 60/70er Jahre komme ich dieses Jahr tatsächlich nicht vorbei und so konnte ich auch nicht widerstehen, als ich das Kleid von Glamorous UK vor 2 Wochen zufällig online entdeckte. Schnell in den Warenkorb gepackt und vergangenen Montag dann auch schon auf die Geburtstagsparty von meiner lieben ausgeführt. Eigentlich ein ganz unaufgeregter Look, der dennoch nicht langweilig wirkt - perfekt für warme Sommertage also, an denen eigentlich jedes Kleidungsstück zu viel ist!

Ganz verliebt bin ich auch in meine neue Uhr. Zugegeben hab ich einen kleinen Uhrentick und kann eigentlich nicht genug Exemplare besitzen - 10 Stück sind es bis heute. Dabei ist es mir auch vollkommen egal, ob es nun ein teures Modell ist oder, wie in diesem Fall, vom Discounter kommt und nur 8€ kostet, solange es gut aussieht :)


10.07.2015

23 Things I've Learned In 23 Years - Part II


Nachdem ich in letzter Zeit meine Tage lieber draußen mit Freunden am See - man weiß ja schließlich nie, wie lange der Sommer in Deutschland so bleibt - als drinnen vor dem PC verbracht habe, bekommt ihr heute den 2. Teil meines "23 Things I've Learned In 23 Years Posts" zu lesen, nachdem Part I schon so gut bei euch angekommen ist :)


11. Die Zeit, die man eine Person kennt, sagt nichts über eine gute Freundschaft aus.

12. Erst kürzlich gelernt: ICQ steht für I seek you. Warum wusste ich das damals eigentlich noch nicht?

13. Wir alle wissen, dass Taylor Swift uns mit ihren Songtexten aus der Seele spricht. Streitet es nicht ab!

14. Facebook ist das bessere Kino.

15. Rosenkohl schmeckt einfach nicht. Egal, wie man ihn zubereitet!

16. Shoppen zu gehen in 15cm Absätzen ist mehr als unklug.


Das war übrigens mein Geburtstagspartyoutfit: Playsuit - Asos // Shorts - Oasap* // Jacket - Sheinside* // Bag - Primark

17. "Sometimes you have to give up on people. Not because you don't care but because they don't."

18. Telefonieren ist eigentlich ziemlich kacke. Mit der richtigen Person aber erträglich.

19. Man kann es niemandem recht machen, außer letztendlich sich selbst.

20. Neuste Erkenntnis: Auch für jemanden, der Trash TV liebt, gibt es Schmerzgrenzen. Meine heißt "Beate und Irene"

21. Man kann tatsächlich ungeschminkt den Müll wegbringen oder einkaufen gehen, ohne tot umzufallen!

22. Es ist nicht immer von Vorteil, ein Kopfmensch zu sein.

23. Shit happens and shit could be worse!

08.07.2015

Meine Sommer Must-Haves



Die wohl heißesten Tage des Jahres liegen bereits hinter uns und es werden hoffentlich noch viele folgen. Lange Tage, noch längere Nächte. Eis im Sonnenschein, Kühle Drinks, Flirts mit dem Kellner, der sie an den Tisch bringt. Beats dröhnen aus jeder Ecke. Ja, der Sommer ist schon toll. Und wie ihr sicherlich auch, habe ich jedes Jahr meine Must-Haves - seien sie nun altbewährt oder nagelneu...

1. Sonnencreme
Man sollte ja meinen, dass UV-Schutz selbstverständlich sein sollte, egal, welcher Hauttyp man ist. Ich brauche mich allerdings nur in meinem (weiblichen) Freundeskreis umzuschauen, um zu merken, dass das nicht der Fall ist: "Ich creme mich nicht ein, dann werde ich ja nicht braun", ist hier viel eher die weit verbreitete Meinung. Die Einsicht, dass das vollkommener Bullshit ist, hat bei mir auch lange gedauert, aber sein wir mal ehrlich, jeder kann einen Sonnenbrand bekommen und egal, ob das irgendwann mal braun wird, vorher sieht es - vom Gesundheitsrisiko mal vollkommen abgesehen - einfach nur selten dämlich aus und schmerzen tut es außerdem! Ob Marken oder Discounterprodukt ist mir vollkommen egal, solange die Creme ihren Soll erfüllt.


2. Sonnenbrillen
Meinen Favoriten für dieses Jahr entdeckte ich kürzlich durch Zufall bei TK Maxx. Normalerweise ist TK Maxx ein Laden, in dem ich nie fündig werde, denn ich weiß nicht, wie es da bei euch aussieht, aber in Essen gibt es zu 90% nur Ramsch. Umso glücklicher war ich dann über die die Sonnenbrille von Stella McCartney. Liebe auf den ersten Blick und mit 40€ auch noch ein richtiges Schnäppchen. Ansonsten ist und bleibt mein All Time Favorite natürlich das verspiegelte Pilotenmodell - in meinem Fall von Primark für 2,50€. Ihr müsst wissen, dass ich normalerweise ein Mensch bin, der normalerweise nicht viel Geld für Sonnenbrillen ausgibt. Aus dem einfachen Grund, dass ich immer Angst habe, sie liegen zu lassen. Die Modelle von Ray-Ban sind natürlich super schön, aber 100€ +/- an einem ereignisreichen Tag am See oder auf einem Festival tragen? Muss nicht sein.


3. Something Good To Eat
Ich liebe Essen und auch, wenn es eigentlich nichts geileres gibt, als mit Freunden am See zu grillen, ist Essen auch unfassbar anstrengend, wenn das Thermometer die 30°C Marke knackt, findet ihr nicht auch? Deshalb liebe ich seit meiner Kindheit Joghurt mit frischen Früchten! Ist schnell gemacht, erfrischend und schadet außerdem nicht der Bikinifigur ;)


4. Bräunungscreme von Balea
Schneewittchen ist, wie ihr sicher bereits bemerkt habt, mein 2. Vornahme und so könnte ich mich einen ganzen Tag in die Sonne fletzen und hätte trotzdem nur einen Bruchteil meiner Kellerbräune verloren. Als Kind war das für mich ganz schlimm - Kinder sind bekannterweise grausam und machen sich auch über Dinge lustig, für die niemand etwas kann ... - aber im Laufe der Zeit habe ich gelernt, damit umzugehen. Ich mag meinen hellen Teint mittlerweile sogar richtig, nur nicht unbedingt im Sommer. Eine günstige Abhilfe sind da Bräunungscremes. Nach Dove und Alverde bin ich vor ein paar Jahren bei Balea gelandet und bin damit super zufrieden. Sie ist bislang die einzige Bräunungscreme, mit der ich noch keine Panne erleben musste und beim Preis von knapp 2€ kann man wirklich nicht meckern.


5. Something Good To Read
Was gibt es schöneres, als im Sommer einfach gemütlich auf einem Liegestuhl zu liegen und dabei in andere Welten abzutauchen. Mein Vorhaben für dieses Jahr: erneut die Harry Potter Bücher lesen und schauen, welche Dinge aus der Liste der 14.000 Sachen, die glücklich machen, ich dringend umsetzen sollte.